Worum geht es?

Das Projekt

Im Rahmen dieses Projektes soll in der Hansestadt Lübeck bis spätestens 2025 ein umfassendes bilinguales Angebot in der Erziehung vom Kindergarten bis zum Abitur geschaffen werden, um eine bilinguale Biographie zu erwerben. Dazu ist der bilinguale Unterricht nach dem methodischen Prinzip „Immersion“ durchzuführen.

Wirkungsvoll zu ergänzen ist der bilinguale Unterricht durch den Einsatz von Muttersprachlern (native-speakers) im Unterricht und im Rahmen der Offenen Ganztagsschulen.

Weiterhin sollen Muttersprachler für den Fachunterricht in Kooperation mit Universitäten und Hochschulen im Rahmen von Praktika mitfinanziert werden.

Join the family
Was wollen wir?

Ziele des Projekts

Ziel des Projektes ist eine deutliche Verbesserung des Wirtschaftsstandortes Lübeck im nationalen und internationalen Wettbewerb, um hervorragende Fachkräfte anzuwerben. Dazu braucht es ein gutes schulisches Angebot für deren Familien.

Ein ausgebautes bilinguales Schul – und Kindergartensystem kann eine fehlende internationale Schule ersetzen und damit dazu beitragen, Lübeck als Wirtschaftsstandort gegenüber Hamburg konkurrenzfähiger zu machen.

Das schulische Angebot trägt damit auch einer Forderung der EU Rechnung, die das Erlernen der ersten Fremdsprache flächendeckend bereits in der Grundschule vorsieht. Ein bilingualer Unterricht sowie die ihn ergänzenden Angebote zur Förderung der Zweisprachigkeit tragen zur Weltoffenheit junger Menschen und zu ihrer interkulturellen Bildung bei.

Eine durch Zweisprachigkeit geprägte Bildung kann ferner die schulische und die soziale Integration von Kindern fördern, die aus dem Ausland zu uns kommen und dafür sorgen, dass diese Kinder schnell Anschluss an das schulische Lernen in Deutschland finden.

Auch können die bilingualen Maßnahmen die Heranwachsenden später zur besseren Teilhabe an einem Arbeitsmarkt befähigen, der zunehmend stärker international ausgerichtet ist.

Wer macht bereits mit?

Akteure

Grundschule Roter Hahn

Grundschule Roter Hahn

Luther-Schule

Luther-Schule

Friedrich-List-Schule

Friedrich-List-Schule

Trave Grund- und Gemeinschaftsschule

Trave- Grund- und Gemeinschaftschule

Logo IN VIA

IN VIA Lübeck e. V.

Logo KinderWege

KinderWege gGmbH

Logo Vorwerker Diakonie

Vorwerker Diakonie

Wer sind wir?

Bilinguale Erziehung in Lübeck gGmbH

Die gGmbH, die am 15. Dezember 2016 gegründet wurde, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Einführung bilingualer Erziehung (Englisch/Deutsch) an öffentlichen Schulen und in Kindertagesstätten in der Hansestadt Lübeck koordiniert zu fördern. Die Gesellschaft ist ein wichtiges Bindeglied zwischen Schulen, Schulaufsicht und Schulträger.

Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts »Steuerbegünstigte Zwecke« der Abgabenordnung.

Ausschließlicher und unmittelbarer Gegenstand der Gesellschaft ist die Förderung

  • der Erziehung sowie der Volks- und Berufsbildung,
  • der Kinder- und Jugendhilfe,
  • der Kunst und Kultur,
  • internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens sowie
  • der Wissenschaft und Forschung.
Was tun wir?

Wir unterstützen Maßnahmen und Projekte zur Einführung bilingualer Zweige an Kindertagesstätten, Grundschulen und weiterführenden Schulen in der Hansestadt Lübeck

Wir finanzieren unter anderem

  • die Beschäftigung von native-speakers in den Offenen Ganztagsschulen,
  • die Fort- und Weiterbildung von Lehr- und sonstigen Fachkräften für entsprechende Schul- und Bildungsangebote,
  • ein Promotionsstipendium der Europa Universität Flensburg. Das Promotionsvorhaben lautet: DaZ meets CLIL: Synergieeffekte unterschiedlicher Sprachlernsituation nutzbar machen“‍
  • Maßnahmen und Projekte zur Förderung von bilingualen Betreuungs- und Freizeitangeboten zu Gunsten von Kindern und Jugendlichen,
  • kulturelle Angebote und Veranstaltungen im Rahmen von bilingualen Schulprojekten wie beispielhaft von billingualen Eigenproduktionen an Musik- und Theaterstücken u.ä. auch unter Einbindung von Künstlern und anderen Kulturschaffenden sowie
  • Maßnahmen und Projekte des internationalen Austausches unter Einbeziehung von Schülern, ihren Familien und der Trainings- und Lehrkräfte an Schulen mit bilingualen Angeboten.
Bilinguale Erziehung Lübeck

Meinungen und Berichte aus dem Projekt

Statements zum Projekt

»Als Senatorin für den Fachbereich Kultur und Bildung unterstütze ich das Vorhaben ›Bilinguale Erziehung‹ in Lübeck sehr gern. Ich freue mich, dass bereits drei Lübecker Schulen mit dem Bilingualen Lernen begonnen haben. Das Konzept ist eine Bereicherung der Lübecker Schullandschaft und ein wichtiger Schritt zur internationalen Ausrichtung des Lernangebotes. Die Kooperation mit Kitas im Umfeld der Schulen bietet gute Chancen, das Interesse schon bei den Jüngsten zu wecken. Das plurale Angebot der Kindertageseinrichtungen in Lübeck wird damit gestärkt.«

Kathrin Weiher, Senatorin für Kultur und Bildung der Hansestadt Lübeck

»Als internationales Unternehmen müssen wir Mitarbeiter aus dem ganzen Land und der ganzen Welt gewinnen. Die Attraktivität des Standortes Lübeck wird maßgeblich erhöht durch Schulen, die auch für Kinder geeignet sind, die nicht Deutsch sprechen. Zudem wissen auch viele deutsche Mitarbeiter aus eigenem Erleben, wie wichtig es ist, die Kinder frühzeitig zu Weltenbürgern zu entwickeln, damit ihnen später die Welt offen steht. Dafür sind sehr gute Englischkenntnisse eine Voraussetzung. Lübeck knüpft mit dieser Entwicklung an eine Jahrhundertealte Tradition der Weltoffenheit an.«

Stefan Dräger, Vorstandsvorsitzender Drägerwerk AG & Co. KGaA

»Ich finde es toll, dass die Einführung bilingualer Zweige in Schulen vorangetrieben wird! Sprache fördert die Verständigung zwischen Menschen, schafft Chancen und stärkt den Wirtschaftsstandort Lübeck im nationalen und internationalen Wettbewerb: Englisch wird als Konzernsprache fast überall vorausgesetzt. Mit ›near native‹ Englischkenntnissen steht Schülern der internationale Ausbildungs- und Arbeitsmarkt offen. Und für internationale Fachkräfte erhöht ein bilinguales Bildungsangebot die Attraktivität Lübecks als Standort.«

Dr. Frank Schröder-Oeynhausen, Geschäftsführer Technikzentrum-Fördergesellschaft mbH

»Die gute wirtschaftliche Entwicklung führt mittlerweile zu spürbaren Fachkräfteengpässen. Deshalb werden vermehrt andere Faktoren bei der Auswahl des richtigen Arbeitgebers eine Rolle spielen: kulturelle Angebote, Gastronomie, Nähe zur Ostsee, Qualität der Schulen. Für dringend benötigte Fachkräfte aus dem Ausland sind bilinguale Angebote für Kinder und Familie prioritär. Nur wenn diese bilinguale Ausrichtung in Kita, Kindergarten und Schule sichergestellt wird, können die von der Koalition neu geschaffenen Regeln für eine Fachkräfteeinwanderung erfolgreich sein. Aus diesem Grund unterstütze ich die Initiative Bilinguale Erziehung Lübeck ausdrücklich.«

Markus Dusch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Lübeck

»Auch wenn das Geschäftsgebiet unserer Sparkasse Lübeck ist, benötigen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gute Englischkenntnisse. Viele unserer Kunden kommen aus den skandinavischen Ländern oder sind international tätige Unternehmen. Darüber hinaus erhöht die bilinguale Erziehung die Attraktivität des Standortes Lübeck. Deshalb unterstützen wir das Projekt.«

Frank Schumacher, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse zu Lübeck AG

»Die bilinguale Erziehung in Kindergärten und Schulen ist ein Gewinn für Kinder, Eltern und Unternehmer. Der Wirtschaftsstandort Lübeck profitiert davon, wenn Kinder hier in der Stadt zu Weltenbürgern heranwachsen können, und wenn Fachkräfte aus dem Ausland nach Lübeck ziehen mit englisch sprechenden Kindern.«

Maike Krabbenhöft, Geschäftsführerin Arbeitgebervereinigung Lübeck-Schwerin

»Fremdsprachenkenntnisse und interkulturelles Verständnis sind wesentliche Voraussetzungen, um sich in der modernen, international geprägten Welt zurechtzufinden. Das lässt die Bedeutung der englischen Kommunikation elementar werden. Auch im Wettbewerb um die besten Fachkräfte spielen familienfreundliche Rahmenbedingungen, wie beispielsweise ein bilingualer Kindergarten, eine immer wichtigere Rolle. Mit 6000 Angestellten aus über 90 verschiedenen Nationen sind wir tagtäglich ein Beispiel für multikulturelles Miteinander. Wir freuen uns daher umso mehr, die bilinguale Erziehung in unserer Region voranzutreiben und somit einen Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung leisten zu können.«

Gülten und Jan Bockholdt, Bockholdt KG

»Je eher ein Kind eine Fremdsprache lernt, desto flexibler bleiben Gehirn und Gehör - und nicht zuletzt die Offenheit für andere Kulturen. Es ist das beste Rüstzeug, das man seinem Kind mitgeben kann, um als Erwachsener für die globalisierte Welt gerüstet zu sein.«

Dr. Astrid Bednarski, Geschäftsführende Gesellschafterin inlingua Lübeck

»Ich freue mich, dass in Lübeck bereits 200 Schüler die Möglichkeit haben, am bilingualen Unterricht teilzunehmen. Und die Tendenz ist klar steigend. Dies bestätigt, wie richtig es war, ein von der Wirtschaft unterstütztes Angebot in Grundschulen einzurichten. Für die Unternehmen der IHK zu Lübeck ist dieses Engagement eine langfristige Investition. Sie zahlt sich durch die bessere – im Sinne von internationaler und kulturell offener – Vorbereitung und Bildung der Kinder auf zukünftige Anforderungen ihres Berufslebens aus. Kurz: Wir bilden hier die Fachkräfte von morgen aus, die Englisch sprechen und gleichzeitig das kulturelle Verständnis für den angloamerikanischen Sprachraum mitbringen.«

Friederike C. Kühn, Präses der IHK zu Lübeck

»Sprache lernt man durch Anwenden – und genau dies geschieht im bilingualen Unterricht. Die Schülerinnen und Schüler werden von Anfang an zum Sprechen angehalten, von Muttersprachlern unterstützt und verlieren so die Scheu, die Sprache später aktiv auch außerhalb der Schule zu nutzen. Sie werden die englische Sprache besser nutzen, als ich es je konnte.«

Dr. Ulrich Hoffmeister, Geschäftsbereichsleiter Aus- und Fortbildung der IHK zu Lübeck

»Für uns als größten industriellen Arbeitgeber in Lübeck und Schleswig-Holstein ist ein bilinguales Schulangebot eine echte Bereicherung. Dieses Angebot stärkt den Wirtschaftsstandort Lübeck und verbessert damit auch unsere Position, für Mitarbeiter aus dem Ausland attraktiv zu sein. Schon heute beschäftigen wir in Lübeck Menschen aus rund 50 Ländern. Ein bilinguales Schulangebot passt perfekt in unsere offene hanseatische Gesellschaft. Meine Familie und ich haben selbst einige Jahre im Ausland gewohnt und gearbeitet. Für uns war das bilinguale Angebot in einigen Grundschulen ein maßgeblicher Grund, uns für Lübeck als Wohnort zu entscheiden.«

Dr. Reiner Piske, Personalvorstand Drägerwerk AG & Co. KGaA

»Eine australische IT-Führungskraft konnten wir für einen Wechsel ins Dräger Headquarter gewinnen. Allerdings musste er aus Hamburg nach Lübeck pendeln, weil es hier keine bilinguale Schule für seine beiden kleinen Kinder gab. Dies wäre jetzt anders. Das ist eine klare Verbesserung für den Standort Lübeck!«

Dr. Axel Ruoff, Head of HR Management – Supply Chain Management, Drägerwerk AG & Co. KGaA

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Schulamt in der Hansestadt Lübeck – untere Schulaufsicht

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Gesellschafter

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Kontakt

Geschäftsführer: Wolfgang Werner
Telefon: 0170 2931516
werner@bilingual-luebeck.de

Bilinguale Erziehung in Lübeck gGmbH
c/o IHK zu Lübeck
Fackenburger Allee 2
23554 Lübeck

Steuernummer:
Finanzamt Lübeck 22/29087560

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